Hier können Sie mitverfolgen, wie unser Neubauprojekt vorangeht


Spatenstich für das Bauprojekt «Lärche»

Es geht vorwärts mit dem Bau von 24 neuen Genossenschaftswohnungen in Glarus: Am Dienstag, 3. Mai 2022 gab der Spatenstich das Startsignal für die Umsetzung des Projekts «Lärche» der Baugenossenschaft Glarus (BGG).

Dienstagmorgen, 09.30 Uhr: Neun Spaten stechen gleichzeitig ins Erdreich der Parzelle Nr. 1765 zwischen der Schützenhaus- und der Feldstrasse in Glarus und markieren symbolisch den Beginn der Aushubarbeiten. Mit von der Partie: Gemeindepräsident Christian Marti, Vorstandsmitglieder der BGG sowie Vertreter der Firmen Toneatti AG und der Technischen Betriebe Glarus.

Bis zum Spatenstich waren umfangreiche Vorbereitungsarbeiten zu treffen. Bereits im Frühling 2020 wetteiferten drei Architekturbüros in einem Projektwettbewerb um ihre Visionen für die Bebauung der Parzelle. Gefragt war eine überzeugende Projektidee, die modernen und preisgünstigen Wohn- und Lebensraum für alle Bevölkerungskreise schafft sowie mit einfachen Bauformen besticht.

Eine breit zusammengesetzte Fachjury – unter Beteiligung von Vertretern der öffentlichen Hand – liess sich im Juni 2020 vom Projekt «Lärche» der Leuzinger Architektur AG mit 24 Genossenschaftswohnungen überzeugen. Das Projekt kam auch bei den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern der Gemeinde Glarus gut an. Sie gaben an der Gemeindeversammlung vom 27. November 2020 ihre Zustimmung zur Abgabe der gemeindeeigenen Parzelle Nr. 1765 im Baurecht.

Bauen ist teurer geworden

In der Detailplanung im Baubewilligungsverfahren zeigte sich unter dem Eindruck der Preisentwicklungen während der Corona-Pandemie sowie aktuell des Ukraine-Krieges, dass der von der Baugenossenschaft im Jahr 2021 zunächst gesprochene Kredit von 11,75 Mio. Franken zu knapp bemessen war. Die nunmehr redimensionierte Bau- und Finanzplanung geht von einem Bruttobaukredit von 13,5 Mio. Franken aus, 1,75 Mio. mehr als bisher budgetiert.

Die 70. Generalversammlung der BGG vom vergangenen Freitag zeigte, dass die Genossenschafterinnen und Genossenschafter auch mit der neuen Kostenberechnung voll und ganz hinter dem Projekt «Lärche» stehen. Die vom Vorstand beantragte Erhöhung des Baukredits auf neu 13,5 Millionen Franken wurden von der Versammlung einstimmig genehmigt, auch wurden der Präsident samt Vorstand für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Die Jahresrechnung 2021 weist aus, dass die BGG weiterhin auf sehr soliden finanziellen Grundlagen steht.

«Wichtiges Zeichen»

BGG-Präsident Rolf Luchsinger zeigt sich erfreut: «Die Krediterhöhung der Generalversammlung und der Spatenstich sind ein wichtiges Zeichen für die Baugenossenschaft. Nach langer und sorgfältiger Planung können wir jetzt loslegen – auch dank der sehr konstruktiven Zusammenarbeit mit der Gemeinde Glarus.»

Die Fertigstellung der 24 Genossenschaftswohnungen ist für den März 2024 geplant. Die Wohnbauten werden dabei den modernsten Standards entsprechen. So wird das Projekt in das ökologische Fernheizsystem der Technischen Betriebe Glarus integriert, dies in Kombination mit einer Photovoltaik-Energieversorgung. Der Einsatz des natürlichen Baustoffes Holz soll das Niveau des Minergiestandards gewährleisten.

Die Baugenossenschaft Glarus bezweckt die Schaffung von preisgünstigem Wohnraum in genossenschaftlicher Verwaltung und umfasst 12 Liegenschaften mit total 121 Wohnungen und 116 Autoeinstellplätzen. Sie hat rund 450 Mitglieder.


Neubauprojekt Parz. 1765 Glarus

Die Baugenossenschaft Glarus plant 24 neue Wohnungen

Preisgünstige Wohnungen sind Mangelware – auch in Glarus. Die Baugenossenschaft Glarus plant daher für die Zukunft und will ihr Angebot an Wohnungen für Familien, Kleinhaushalte und Menschen im Alter vergrössern.

Die Baugenossenschaft Glarus (BGG) will auf der Parzelle Nr. 1765 im Bereich Schützenhausstrasse/Feldstrasse in Glarus gut 20 neue Wohneinheiten realisieren. Damit wird in unmittelbarer Nachbarschaft zu den bestehenden Wohnhäusern der BGG weiterer preiswerter Wohnraum entstehen. Das Baugesuch wurde im Sommer 2021 eingereicht und befindet sich gegenwärtig in der Bearbeitung der Gemeinde Glarus.

Eigentümerin der Parzelle 1765 im Grundbuch Glarus ist die Gemeinde Glarus – und das soll auch so bleiben. Der Gemeinderat will, wie bereits früher von der Gemeinde kommuniziert, der BGG die Möglichkeit geben, das benötigte Land zu fairen Konditionen im Baurecht zu überbauen. Für die BGG ist dies eine einmalige Chance, ihr Wohnungsangebot in der Kantonshauptstadt an guter Lage zu vergrössern. Die Weichen dazu wurden an der Gemeindeversammlung Glarus vom 27. November 2020 gestellt, an welcher die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger entschieden haben, die Liegenschaft Nr. 1765 im Baurecht an die Baugenossenschaft Glarus abzugeben.

Umfangreiche Vorbereitungen

Der Vorstand der BGG befasst sich seit mehreren Jahren mit der Entwicklung von zusätzlichem gemeinnützigen Wohnraum im Gemeindegebiet Glarus und hat in Zusammenarbeit mit der Gemeinde ein umfangreiches Pflichtenheft ausgearbeitet. In einem Projektwettbewerb im Frühling 2020 durften drei eingeladene Architekturbüros ihre Visionen für die Bebauung der Parzelle vorstellen. Gefragt war eine überzeugende Projektidee, die modernen aber auch preisgünstigen Wohn- und Lebensraum für alle Bevölkerungskreise schafft, sich aber auch mit der Einbettung des Vorhabens in die Umgebung auseinandersetzt und mit einfachen Bauformen besticht.

Eine breit zusammengesetzte Fachjury – unter Beteiligung von Vertretern der öffentlichen Hand – liess sich im Juni 2020 vom Projekt «Lärche» der Leuzinger Architektur AG überzeugen. Dieses sieht den Bau von rund 20 Wohnungen vor, wobei vor allem 3 ½- und 4 ½-Zimmer-Einheiten realisiert werden sollen. Die geplante Tiefgarage soll nicht nur den Parkierungsbedürfnissen der neuen Wohneinheiten genügen, sondern zusätzlichen Parkraum für die benachbarten Liegenschaften bieten. Die bestehenden 15 öffentlichen Parkfelder bleiben erhalten und werden auf Kosten der BGG verlegt. Die Wohnbauten werden modernsten Standards entsprechen. So wird das Projekt in ein zukunftsträchtiges, ökologisches Fernheizsystem integriert, dies in Kombination mit einer Photovoltaik-Energieversorgung. Der Einsatz des natürlichen Baustoffes Holz soll das Niveau des Minergiestandards gewährleisten.

Für die Realisierung des Vorhabens budgetiert die BGG etwa 10 Millionen Franken. Vom Projekt soll vor allem die einheimische Wirtschaft profitieren: Die BGG plant, über 90 Prozent der Aufträge an Unternehmen im Kanton Glarus zu vergeben.

Im Frühling 2021 bewilligten die Genossenschafterinnen und Genossenschafter an der GV den Baurechtsvertrag sowie die Kreditgewährung.